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Urheberrecht: Objekte scannen und dreidimensional ausdrucken

Filmmaterial; NeueArbeit-NeueKultur in Bild & Ton

Urheberrecht: Objekte scannen und dreidimensional ausdrucken

Süddeutsche Zeitung, 19.11.2010

Auf die urheberrechtlichen Probleme, die mit der absehbaren Verbreitung sogenannter 3D-Drucker auf uns zukommen, macht Dirk von Gehlen aufmerksam. Erst mal erklärt er aber die Sache dem Prinzip nach: "'Stellen Sie sich vor', schreibt der Jurist Michael Weinberg in einem gerade veröffentlichten Papier zum 3-D-Druck, 'Sie scannen einen Kaffeebecher, schicken die Datei an einen Drucker und erstellen so Tausende identische Tassen.' Aber auch elektrische Kleingeräte sieht Weinberg aus dem 3-D-Drucker kriechen: 'Beispielsweise eine Fernbedienung, die genau an Ihre Hand angepasst ist und alle Knöpfe genau dort hat, wo Sie sie sich wünschen.'"

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Austausch zur Förderung von (Gemeinschafts)Produktion und Bereitstellung von Filmmaterial zu NeueArbeit-NeueKultur. ~ ~ ~ Digitalisieren von VHS-Filmen. Bereitstellen von Filmen für Mentorenarbeit. Bereitstellen von Filmen auf Public Domain. ~ ~ ~ "Sobald man einmal erkennt, dass andere Zeitalter und andere Kulturen völlig andere Arbeitssysteme hatten, beginnen sich die Seile, mit denen wir uns selbst gebunden haben, zu lösen" (Frithjof Bergmann 2004, 114). ~ ~ ~ "Es gibt Alternativen zum Lohnarbeitssystem. Das Lohnarbeitssystem ist nicht die einzige Weise, die Arbeit zu organisieren. Es gibt auf beiden Seiten des begangenen Weges einladendere, intelligentere, produktivere Systeme der Arbeit. Nichts wäre so bizarr wie die Tatsache, einen Überblick über den Schaden zu haben, den das Lohnarbeitssystem angerichtet hat, und doch auf der verknöcherten Vorstellung zu beharren, dieses System sei etwas ewiges und uns von der Natur oder von Gott Gegebenes. Haben wir erst einmal gesehen, in welche Landschaften uns dieses soziale Konstrukt führt, dann können wir nicht mehr wie bisher so tun, als gäbe es keinen Ausgang, als seien wir verhext und dazu verdammt, in gelähmter Verzweiflung dazusitzen - als sei es uns unmöglich, den Zug mit den verriegelten Türen zu verlassen" (Frithjof Bergmann 2004, 107). ~ ~ ~

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